Advent in 3D - Rückblick OASE am 09. Dezember. 2012

Die Wochen vor Weihnachten - das ist die Zeit, in der wir unsere Häuser, Vorgärten und Städte adventlich schmücken. Wir zünden Kerzen an und backen Plätzchen. Flanieren auf Weihnachtsmärkten. Es soll idyllisch sein. Besonders dann an Heiligabend. Wir sehnen uns nach Harmonie, Frieden und Geborgenheit.



Doch gerade am Weihnachtsfest, wenn es "richtig schön" werden soll, bricht der alte Streit und der schwelende Unfriede gnadenlos hervor. Oder man bleibt allein, und alle Lichter am Baum können die Einsamkeit nicht vertreiben. Für manche ist die Weihnachtsidylle schon kaum noch erträglich, weil es unter der Oberfläche so ganz anders aussieht.


Gott lädt uns ein, diesem Widerspruch auf den Grund zu gehen. Gerade deshalb gibt es doch Weih-nachten! Die Bibel sagt: Denkt daran, was unser Herr Jesus Christus in seiner Liebe für euch getan hat. Er war reich und wurde doch arm, um euch durch seine Armut reich zu machen. (2.Korintherbrief, Kap. 8, Vers 9)

Gott sandte Jesus mitten hinein in unheile Verhältnisse: in politische Unterdrückung, in materielle Armut, in eine angespannte Familie. Mitten in unsere Welt, mitten in unser menschliches Leben. Aus der Herrlichkeit des Himmels in die Niederungen unseres Lebens. Er schaute hin und wich nicht aus.

Trauen wir uns, der Armut im eigenen Leben ins Auge zu schauen? Gott haut sie uns nicht um die Ohren, sondern will sie auf sein Herz und uns von der Seele nehmen. Sprechen wir doch einmal vor Gott aus, was da alles armselig ist in unserem Leben, zerbrochen, verletzt, verlogen, misslungen! Wir dürfen es bei Jesus sinnbildlich "vor die Krippe legen" als unser Weihnachtsgeschenk. Er will es wirklich haben!

So kann diese Adventszeit und dieses Weihnachtsfest für uns ein Fest werden, an dem Gott uns beschenkt mit Vergebung, mit Heil und mit Frieden. Was hindert dich noch daran, Jesus Christus so an dein Leben und in dein Leben zu lassen?

Pastor Hajo Rebers