Rückblick OASE-Gottesdienst am 07. Dezember 2008

Fröhliche Weihnacht! Überall?

Auf fröhliche Weihnachten freuen sich die meisten von uns! Und was tun wir nicht alles dafür. Ein Fest der Liebe soll es werden. Aber gerade deswegen tragen wir an diesen Tagen besonders gerne unsere Masken.
Denn genau der zu sein, der ich wirklich bin, würde vielleicht nicht gerade die Fröhlichkeit fördern ...

Und wir scheuen uns auch, anderen hinter ihre Maske zu schauen - auch dort könnte auf uns etwas warten, was wir nicht wollen.

So laufen wir lieber herum mit
  • unserer Unehrlichkeit - aber wie anstrengend ist es, etwas zu sein, was ich nicht bin ...
  • unserer Angst - dass vielleicht doch jemand erkennt, was wirklich in meinem Leben ist!
  • unserer Scham - vor anderen, aber genauso vor uns selbst.
  • unserer Unsicherheit - warum schaffen wir es nicht, das zu sagen, was wir eigentlich sagen wollen?
  • unserer Verletzlichkeit -
  • unserem Stolz - Selbstachtung muss gewahrt werden um jeden Preis ...

Jesus aber hat unsere Not gesehen. Er sagt, dass er gekommen ist, um uns aus Gefangenschaft zu befreien, unserer Armut zu begegnen, unsere zerbrochenen Herzen zu heilen(nachzulesen z.B. im Lukasevangelium 4, 18-19)

Ich allein entscheide, ob ich eine Maske trage. Als Maskenträger lebe in einer Beziehungsstörung zu mir selbst
Es kann hart sein, sich selbst einzugestehen, dass ich nicht so bin, wie ich mich gerne darstellen möchte.
Aberr Gott lässt sich nicht abwimmeln. Er hat wegen mir den Weg aus dem Himmel auf die Erde gefunden.

Der Blick in die Krippe zeigt mir, wer ich wirklich bin. Das Kreuz ist schon in der Krippe zu sehen. Jesus ist gekommen, um mir zu sagen: Mein Vater will Dir vergeben. Gott ist mit Dir, um Dein Herz zu heilen, um Dich von inneren Bindungen zu befreien, um Dir in Liebe die Wahrheit über Dein Leben zu zeigen.

Also dann:

Fröhliche Weihnacht!


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